Digitale Fabrik ... |
Unter dem Begriff Digitale Fabrik versteht man das virtuelle Abbild einer geplanten oder realen Fabrik (As-Build Dokumentation) mit seinen Gebäuden, Einrichtungen, Anlagen und Fördersystemen und den darin stattfindenden Prozessen in digitaler Form. Es kommen verschiedene Softwarewerkzeuge zur geometrischen Darstellung aller Objekte zum Einsatz, sowie mathematische Modelle zur Darstellung der Abläufe und Prozesse.
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Als Bestandteil der Fabrikplanung ist es das Ziel der Digitalen Fabrik, durch die virtuelle Realität sowohl in der Planungsphase, als auch im laufenden Betrieb durch die ganzheitliche Betrachtung alle wesentlichen Fabrikprozesse hinsichtlich Produktentwicklung, Produktionssteuerung, Betriebsmittel, Kosten und Zeit zu optimieren.
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Für die Layoutplanung und Kollisionsprüfung wird eine visuelle Darstellung der Digitalen Fabrik benötigt. Die Gebäude, die darin enthaltenen technischen Gebäudeausrüstungen (TGA) und die Anlagen, Maschinen und Fördereinrichtungen werden in einem 3D CAD-System dargestellt. So können die Produktionsabläufe mit Hilfe der Digitalen Fabrik in das Hallenlayout eingebunden werden und es kann eine gewerkspezifische oder gewerkübergreifende Kollisionsprüfung erfolgen.
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Zur Abbildung und Simulation des dynamischen Produktionsgeschehens innerhalb einer Digitalen Fabrik werden in Simulationsprogrammen Daten über die Produktionsabläufe und die zugehörige Logistik hinterlegt. Der gesamte Prozess kann somit im Vorfeld untersucht und optimiert werden.
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Neben den Produktionsprozessen können in einer Digitalen Fabrik auch die notwendigen technischen Gebäudeausrüstungen (TGA) betrachtet werden. Durch die 3D-Darstellung lassen sich z.B. die Volumenströme in Lüftungsanlagen oder die Auslegung von Sprinkleranlagen prüfen.
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